Politik : Maul- und Klauenseuche: Elefanten-Beschützer

Damian Aspinall, Besitzer zweier großer Wildparks im Süden Englands, hat mit Widerstand für den Fall gedroht, dass seine 24 Elefanten wegen der Maul- und Klauenseuche getötet werden sollten. "Wenn von der Regierung jemand käme und das Gewehr auf die Elefanten richtete, dann stünde ich inmitten der Herde und würde mein Leben opfern", sagte Aspinall dem britischen Rundfunk BBC am Freitag. "Die Herde Elefanten ist viel wertvoller als mein eigenes Leben. Diese Tiere haben wenige Freunde in der Welt. Ich zähle sie zu meinen Freunden und ich würde sie um jeden Preis beschützen." Aspinalls Howletts Zoo in Kent liegt in einer Sperrzone, die nach Ausbruch der Seuche geschaffen worden ist. Aspinall, Sohn des im Juni 2000 gestorbenen exzentrischen Tierschützers John Aspinall (74), hat seine beiden Wildparks geschlossen und fordert, dass bedrohte Tierarten von der beabsichtigten Tötung von Tieren im Umkreis von drei Kilometern um einen Seuchenherd ausgenommen werden.

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