Politik : Mazedonien: Abmarschbereit

Zum Thema Online-Umfrage: Soll sich die Bundeswehr am Mazedonien-Einsatz der Nato beteiligen?
Chronologie: Auslandseinsätze der Bundeswehr
Hintergrund I: Die NATO-Operation "Essential Harvest"
Hintergrund II: Tote bei Friedensmissionen auf dem Balkan.
Die Aufgaben: Was die Bundeswehr in Mazedonien erwartet.
Die Beteiligten: Welches Land wieviel Soldaten nach Mazedonien schickt Für den Mazedonien-Einsatz sind zunächst 400 Bundeswehrsoldaten vorgesehen. Sie alle sind abmarschbereit. Zunächst sollen zwei bereits im Kosovo stationierte Kompanien mit zusammen gut 200 Soldaten nach Mazedonien verlegt werden. Bei diesen handelt es sich um Kampfeinheiten, die unter anderem mit dem Leopard-Panzer ausgerüstet sind. Dazu kommen noch einmal 200 Einsatzunterstützungskräfte direkt aus Deutschland, die aus mehreren Standorten zusammengestellt werden und vornehmlich logistische Aufgaben in Mazedonien wahrzunehmen hätten. Die zwei aus dem Kosovo nach Mazedonien zu verlegenden Kompanien werden dann durch zwei Einheiten mit ebenfalls etwa 200 Soldaten aus Deutschland ersetzt. Eine Einheit kommt aus der Kfor- oder der Sfor-Reserve, die der Nato unterstellt und bereits auf dem Balkan stationiert sind. Bei der zweiten Einheit geht es um Mitglieder der "Division Spezielle Operationen" (DSO). Für die Mazedonien-Mission der Bundeswehr wurde ein spezielles Schutzkonzept entwickelt. Die teilnehmenden Soldaten erhalten eine Zusatzausbildung. Jeder in Mazedonien tätige Soldat muss außerhalb der Kaserne eine Splitterweste und Stahlhelm tragen. Fahrzeuge dürfen nur im Konvoi fahren. Außerdem werden die Einheiten mit gepanzerten Fahrzeugen ausgerüstet.

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