Politik : Mazedonien: Die Ernte geht weiter

Zum Thema Dokumentation: Fischers Bundestagsrede in Auszügen.
Chronologie: Auslandseinsätze der Bundeswehr
Hintergrund: Die NATO-Operation "Essential Harvest"
Die Aufgaben: Was die Bundeswehr in Mazedonien erwartet.
Die Beteiligten: Welches Land wieviel Soldaten nach Mazedonien schickt Zur Halbzeit der Entwaffnungsmission "Essential Harvest" hat die Nato-Truppe am Montag eine positive Bilanz gezogen. "Wir haben jetzt fast die Hälfte des Einsatzes hinter uns", sagte Nato-Sprecher Barry Johnson am 15. Tag der Aktion. "Wir vertrauen darauf, dass diese Phase erfolgreich sein wird, wir die Ziele erreichen und die so genannten UCK-Rebellen die vereinbarten Waffen abgeben." Der Einsatz solle zeitlich wie geplant weiter gehen, damit der Friedensprozess im mazedonischen Parlament vorankommen kann. Dazu müssten die albanischen Rebellen das zweite Drittel ihrer Waffen - mindestens 1100 - abgeben. Die auf 30 Tage begrenzte Sammelaktion hatte am 27. August begonnen. Die Waffensammelstelle in Brodec im nordwestlichen Krisengebiet war seit dem Morgen wieder geöffnet. In der Ortschaft sicherten etwa 100 Bundeswehrsoldaten zusammen mit Franzosen und Spaniern das Gebiet. Die Waffenabgabe ist Teil des vereinbarten Friedensprozesses, der den Konflikt um mehr Rechte für die albanische Minderheit beenden soll. Nach der Entwaffnung der UCK will das Parlament eine Verfassungsreform beschließen, die die Lage der Albaner verbessern soll.

0 Kommentare

Neuester Kommentar