Politik : Mazedonien: Sprachkünstler

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Irgendwo im weitläufigen Nato-Hauptquartier in Brüssel muss jemand sitzen, der ab und zu seine sprachliche Fantasie von der Leine lassen darf. Die kreative Unterbrechung des militärischen Dienstbetriebs steht immer dann an, wenn das Bündnis etwas Besonderes vorhat - zum Beispiel Waffen einsammeln in Mazedonien. Dann muss die Allianz nämlich einen PR-tauglichen und sinnreichen Namen für ihre Operation finden. Die Regel dafür ist in keiner Dienstvorschrift festgehalten und vermutlich gerade deshalb denkbar einfach: Es müssen zwei Wörter sein, und sie sollten in lockerem Zusammenhang mit dem stehen, was die Nato tut. Und so wird aus dem Einsammeln von Waffen eben eine bedeutsame Ernte ("Essential Harvest").

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