Politik : Medizinische Versorgung: Zahnärzte fordern Treffen mit Schröder

Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer hat die Zahnärzte davor gewarnt, sich zunehmend auf Privatpatienten zu konzentrieren. Auf der Jahrestagung der Bundeszahnärztekammer sagte Fischer am Freitag in Dresden, es sei besser, auf das System der solidarischen Krankenversicherung zu setzen. Der Patient brauche eine Absicherung, die ihn im Krankheitsfall vor bösen finanziellen Überraschungen schütze. Außerdem verteidigte Fischer das Zahnärzte-Budget. Die Zahnärzte forderten indes ein Gipfeltreffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zur Reform der zahnmedizinischen Versorgung. Ein Modell von Grund- und Wahlleistungen müsse das bisherige Budgetsystem ablösen, forderte der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Fritz-Josef Willmes in Dresden. Die Bundeszahnärztekammer repräsentiert rund 78000 Zahnärzte in ganz Deutschland.

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