Politik : Mehr als 150 Tote bei Massaker im Kongo

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(dpa). Bei einem neuen Massaker im Nordosten Kongos sind, wie erst am Sonnabend bekannt wurde, mindestens 150 Menschen getötet worden. Ein für Angelegenheiten in dem Nachbarland zuständiger Militäroffizier sagte in der ugandischen Hauptstadt Kampala, LenduMilizen hätten das Blutbad bereits am Donnerstag verübt. Sie hätten rund 180 Passagiere von fünf Booten am Ufer des Albert-Sees an der Grenze zu Uganda gezwungen, auszusteigen und ihnen anschließend in den Busch zu folgen. Dort seien die meisten erschossen worden. Die Frauen seien entführt worden, berichtete der ugandische Oberst Peter Kerim weiter. Die meisten Opfer seien Mitglieder des Aruu Stammes.

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