Politik : Mehr als 50 Rebellen in Uganda getötet

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(dpa). Die ugandische Armee hat bei Kämpfen an der Grenze zum Sudan 52 Rebellen getötet. Wie ein Militärsprecher am Sonntag mitteilte, hatten die Rebellen der Widerstandsarmee des Herrn (LRA) am Vortag versucht, vom Nachbarland aus nach Uganda einzudringen. Die Rebellen, die vom Südsudan aus operieren, kämpfen seit fast 18 Jahren gegen die Regierung in Kampala. Die sudanesische Regierung hat Uganda zum ersten Mal im April 2001 erlaubt, auf ihrem Gebiet gegen die LRA vorzugehen, bislang war jedoch jeder Feldzug erfolglos. In einem der schlimmsten Angriffe seit Jahren hatten LRARebellen Ende Februar bei einem Angriff auf ein Flüchtlingslager im Norden Ugandas mehr als 200 Menschen getötet. Ugandas Präsident Yoweri Museveni ist trotz vieler Siegesbotschaften nicht in der Lage, den seit 18 Jahren dauernden Bürgerkrieg im Norden des Landes zu beenden.

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