Politik : Mehr als 7,5 Millionen Mark sollen zur Wiedergutmachung in der Parteispendenaffäre dienen

Helmut Kohl hat mehr als 7,5 Millionen Mark zum Ausgleich des von der CDU zu zahlenden Strafgeldes in der Spendenaffäre gesammelt. Das bestätigte am Freitag das Berliner Büro des Altkanzlers. Demnach habe der frühere Parteichef 5,64 Millionen Mark von Prominenten und Unternehmern erhalten. Kohl selbst gebe 700 000 Mark dazu. Der Rest stamme aus Barspenden und Schecks, die Bürger an sein Büro oder seine Privatadresse geschickt hätten. Unterdessen berichtet der "Spiegel", dass Kohl Akten im Kanzleramt einsehen wolle. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) habe einer Bitte seines Vorgängers zugestimmt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins will sich Kohl mit Hilfe der Akten auf seine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Parteispendenaffäre vorbereiten.

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