Politik : Merkel in Sorge um afghanischen Christen

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Berlin - Die Bundesregierung erhöht im Fall des mit der Todesstrafe bedrohten Christen Abdul Rahman den Druck auf die afghanische Führung. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte am Mittwoch im Kabinett Sorge um Rahmans Leben. „Scharfen Protest“ erhob der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber. „Menschenrechte kennen keine Grenzen. Die Religionsfreiheit aber gehört zum Kern der Menschenrechte“, schreibt Huber in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel. In Kabul sagte Staatsanwalt Sarinwal Samari, dass Rahman für psychisch gestört erklärt und deswegen auf freien Fuß gesetzt werden könnte. Tsp

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