Politik : Metzelder ist verletzt, Völler tobt

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Die deutschen Fußballer haben ein Problem: Die Abwehr spielt unkonstant. Teamchef Rudi Völler kann am Freitag im Viertelfinale gegen die USA (13 Uhr 30 MESZ) zwar wieder auf Abwehrchef Carsten Ramelow zurückgreifen. Ob der spielen wird, ist nach der ansprechenden Leistung von Sebastian Kehl beim 1:0-Sieg gegen Paraguay aber fraglich. In der Abwehr bleiben also viele Fragen.

Am Montag gab es neue unangenehme Nachrichten: Der Gesundheitszustand von Christoph Metzelder ist schlecht. Der 21-Jährige trainierte wegen einer Knöchelverletzung nicht mit. Völler meinte: „Die Knöchelverletzung bereitet mehr Probleme, als wir gedacht haben.“ Optimismus klingt anders.

Es kam noch schlimmer. Auf die Kritik der internationalen Presse am Auftritt der Deutschen gegen Paraguay reagierte Völler mit verbalen Ausfällen. „Wir dürfen uns nicht davon beeinflussen lassen, wenn irgendein bekloppter englischer Journalist sagt, es wäre ein Scheißspiel gewesen oder der bekloppte Bum-Kun Cha sagt, es wäre das schlechteste Spiel gewesen, das er je von der deutschen Mannschaft gesehen hat. Dann muss ich sagen, Cha Bum hat zu viel Aspirin gegessen, als er damals bei Bayer Leverkusen gespielt hat.“ Und zur Kritik deutscher Journalisten, das Team ziehe sich sehr zurück, meinte Völler nur: „Wir wollen uns nicht total abschotten.“ Angesichts von geheimen Trainingsstunden, die Polizisten mit Gummiknüppeln schützen, glauben ihm das nicht alle. Tsp

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