Politik : Milbradt braucht zwei Wahlgänge in Dresden

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Dresden Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) startet mit einem alarmierenden Denkzettel aus den Reihen der neuen CDU/SPD-Koalition in seine zweite Amtszeit. Der 59-Jährige wurde vom Landtag erst im zweiten Wahlgang bestätigt, nachdem er im ersten durchgefallen war. Mindestens fünf Abgeordnete der schwarz-roten Regierungskoalition verweigerten Milbradt in beiden Abstimmungen die Unterstützung. Der Kandidat der rechtsextremen NPD, Uwe Leichsenring, erhielt in beiden Wahlgängen 14 Stimmen und damit mindestens zwei aus den anderen Fraktionen. Die Opposition im Landtag sprach von Fehlstart und einer Rufschädigung Sachsens. Milbradt sagte auf einem Empfang nach seiner Wahl: „Das ist für alle ein schwieriger Start.“ dpa

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