Politik : Militärjunta in Birma lässt Schulen schließen Oppositionsführerin weiter in Haft

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Rangun/New York (dpa). Birmas Militärjunta hat bei ihrem größten Schlag gegen die Opposition seit Jahren nach den Universitäten nun auch fast alle Schulen des Landes geschlossen. Nach ihrer Festnahme am Samstag befänden sich Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi und 19 Mitglieder ihrer Nationalen Liga für Demokratie (NLD) an einem „sicheren Ort“ in der Hauptstadt Rangun, hieß es von den Behörden am Montag. Berichte über eine Inhaftierung in einem Gefängnis für politische Häftlinge wurden weder bestätigt noch dementiert. UNGeneralsekretär Kofi Annan erklärte, die UN seien bereit, „einen nationalen Prozess der Versöhnung zu unterstützen“. Seit der Entlassung Suu Kyis aus dem Hausarrest im Mai 2002 hatte es entgegen internationalen Hoffnungen keinen substanziellen Dialog zwischen Birmas Opposition und der Junta gegeben.

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