Politik : Mindestens 67 Tote nach Unruhen in Nigeria

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(dpa). Mindestens 67 Menschen sind bei Unruhen im nigerianischen Bundesstaat Benueplateau ums Leben gekommen. In der Stadt Jelwa seien hunderte Moslems von Milizen angegriffen worden, berichteten nigerianische Medien am Dienstag. Einige Zeitungen sprechen von mehr als 100 Toten. Zeugen hätten die Angreifer als Christen identifiziert. Sie hätten hunderte Häuser und drei Moscheen angezündet. Die betreffende Region liegt zwischen dem von Moslems dominierten Norden und dem vor allem von Christen bewohnten Süden des Landes. Seit 2000 gilt in einigen Regionen im Norden Nigerias die Scharia. Seitdem ist es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen mit zahlreichen Todesopfern gekommen.

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