Politik : Missverständnis beim Staatsbesuch: Erst Guerillas, dann Gorillas

Zum zweiten Mal in seiner Amtszeit ist Bundesaußenminister Joschka Fischer nach Afrika gereist. Angola, Burundi und zuletzt Ruanda standen auf dem Programm. Am Donnerstag meldete die Deutsche Presseagentur (dpa): "Kurz vor Abschluss seiner Afrika-Reise wollte der Minister gemeinsam mit dem Präsidenten der Republik Ruanda, Paul Kagame, die Virunga-Vulkane besuchen und dort die vom Aussterben bedrohten Bergguerillas beobachten." Bürgerkrieg, Guerilla-Gruppen und Milizen also, wohin man nur blickt? Eine Stunde später kam die Berichtigung: Fischer war in Wirklichkeit bei den Berggorillas.

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