Münchner Terrorprozess : Fünfeinhalb Jahre für zweiten Angeklagten

Das Oberlandesgericht München hat einen Kurden zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte soll für die Terrororganisation Ansar al-Islam Geld gesammelt haben.

MünchenIm Münchner Terrorprozess ist der zweite Angeklagte zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht sah es als erwiesen an, dass der 35-jährige Farhad A. die terroristische Vereinigung "Ansar Al Islam" unter anderem durch Geldsammlungen unterstützt hat. Die Bundesanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren gefordert.

Nach mehr als einjähriger Verhandlung mit mehr als 80 Verhandlungstagen ist der Prozess damit abgeschlossen. Anfang Juni hatte das Oberlandesgericht beschlossen, die Verhandlungen gegen die beiden Angeklagten getrennt weiter zu führen. Der andere Angeklagte Dieman I. wurde vor kurzem wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. (mit ddp/dpa)

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