Münchner Terrorprozess : Iraker zu drei Jahren Haft verurteilt

Im Münchner Terrorismus-Prozess hat das Oberlandesgericht den 41 Jahre alten Angeklagten zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Iraker soll die Terrorgruppe Ansar al Islam unterstützt haben.

MünchenIm Münchner Terrorismus-Prozess hat das Oberlandesgericht den 41 Jahre alten Angeklagten am Montag zu dreieinviertel Jahren Haft verurteilt. Das Urteil gegen den Nordiraker erging wegen Unterstützung einer ausländischen Terror- Vereinigung, Verstößen gegen das Außenwirtschaftgesetz und Betrugs.

Gegen den Mann war wegen Unterstützung der irakischen Terrorgruppe Ansar al Islam ein Jahr lang verhandelt worden. Er soll für die Gruppe Geld gesammelt und in den Irak geleitet haben. Ihm wurde auch Sozialhilfebetrug vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft hatte auf vierdreiviertel Jahre Haft plädiert, die Verteidigung auf Freispruch. (mit dpa)

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