• Mzoudi beantragt Asyl in Deutschland Terrorverdächtiger fürchtet Abschiebung nach Marokko

Politik : Mzoudi beantragt Asyl in Deutschland Terrorverdächtiger fürchtet Abschiebung nach Marokko

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(dpa). Der im Hamburger Prozess um die Terroranschläge vom 11. September 2001 überraschend freigelassene Abdelghani Mzoudi hat einen Asylantrag gestellt. Seine Anwältin Gül Pinar bestätigte am Samstag entsprechende Angaben des „Spiegels“. Der am Donnerstag freigelassene Angeklagte Mzoudi befürchtet laut „Spiegel“, dass er nach einer Abschiebung in sein Heimatland Marokko den Amerikanern in die Hände fallen könnte. Der Prozess gegen ihn wird am 18. Dezember fortgesetzt. Der Antrag sei vorbeugend gestellt worden, sagte Pinar. Vielleicht reiche es auch, eine neue Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Ein auf diese Fragen spezialisierter Anwalt werde sich damit befassen.

Nach weiteren Berichten soll die Bundesanwaltschaft dem Hanseatischen Oberlandesgericht (OLG) neue Beweise vorgelegt haben, um die Haftentlassung des zu 15 Jahren Haft verurteilten mutmaßlichen Terrorhelfers Mounir Al Motassadeq zu verhindern. Dazu wollte die Sprecherin der Karlsruher Bundesanwaltschaft, FraukeKatrin Scheuten zunächst keine Stellung nehmen.

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