Nach Annapolis : Erste Bilanz der Nahost-Friedensverhandlungen

Neue Runde geplant: Rund ein Jahr nach der Nahost-Konferenz in Annapolis wollen Israelis und Palästinenser im November eine erste Bilanz der Friedensverhandlungen ziehen. Weiterhin ungeklärt sind vor allem Fragen des israelischen Siedlungsbaus und des Status von Jerusalem.

JerusalemWie ein israelischer Vertreter am Donnerstag sagte, wollen die Unterhändler bei einem Treffen den Mitgliedern des Nahost-Quartetts aus USA, Russland, Uno und EU eine Zusammenfassung der bereits erzielten Übereinkünfte sowie der verbleibenden Unstimmigkeiten präsentieren. Ein Ort und ein genauer Termin stehen den Angaben zufolge noch nicht fest. Wie die Zeitung "Haaretz" berichtete, soll das Treffen am 27. November, dem Jahrestag der Annapolis-Konferenz, im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich stattfinden.

Unter der Schirmherrschaft der USA hatten sich Israelis und Palästinenser im November 2007 in Annapolis bei Washinton bereit erklärt, bis zum Ende der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush Anfang 2009 ein Friedensabkommen zu schließen. Zu den bislang ungeklärten zentralen Fragen zählen der israelische Siedlungsbau und der Status von Jerusalem. (sba/AFP)

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