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Nach Bombenanschlag auf Boston : Barack Obama warnt vor Terrorgefahr durch Einzeltäter

30.04.2013 19:09 Uhr
Am Dienstag gab US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus in Washington eine Pressekonferenz. Neben dem Syrien-Konflikt sprach er den Terroranschlag auf Boston an und lobt die Leistungen der Ermittler. Foto: AFPBild vergrößern
Am Dienstag gab US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus in Washington eine Pressekonferenz. Neben dem Syrien-Konflikt sprach er den Terroranschlag auf Boston an und lobt die... - Foto: AFP

Am Dienstag nahm US-Präsident Barack Obama in Washington zu dem Terroranschlag auf Boston Stellung. Er warnte vor Einzeltätern und lobte die Leistung der Sicherheitsbehörden. Damit reagierte er auf die jüngsten US-Medienberichte, laut denen einer der Tatverdächtigen bereits seit 2011 auf Terrorlisten geführt wurde.

Nach dem Terroranschlag von Boston hat US-Präsident Barack Obama zur Wachsamkeit gegenüber extremistischen Einzeltätern aufgerufen. Anschläge von „selbst-radikalisierten Individuen“, die bereits in den USA lebten, seien „schwieriger zu verhindern“, sagte Obama am Dienstag in Washington. Der Anti-Terror-Kampf seiner Regierung sei bislang vor allem auf gut finanzierte und ausgerüstete Netzwerke wie Al Quaida ausgerichtet.
Im Falle der beiden Terrorverdächtigen von Boston, Tamerlan (26) und Dschochar (19) Zarnajew, sehe er bisher keine Fehler der Sicherheitsbehörden, sagte Obama.

Er sei vielmehr stolz auf die Leistung der Ermittler. Dass derzeit eine Überprüfung laufe, ob auf frühere Geheimdienst-Hinweise aus Russland über den älteren der Brüder und die Mutter richtig reagiert wurde, sei eine übliche Prozedur.
Nach US-Medienberichten hatten die Bundespolizei FBI und der Geheimdienst CIA den getöteten Verdächtigen Tamerlan Zarnajew nach Hinweisen aus Russland bereits seit 2011 im Visier. Der Name sei sogar auf Terrorlisten geführt worden. Dennoch konnte er sich frei bewegen.
Obama lobte die sehr kooperative Zusammenarbeit mit Russland bei der Aufklärung der Ereignisse von Boston. Trotz alter Gewohnheiten aus dem Kalten Krieg, manchmal misstrauisch miteinander umzugehen, verbessere sich die Partnerschaft. Er habe auch persönlich mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen, sagte Obama. (dpa)

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