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Nach dem Brexit-Votum : Großbritannien verzichtet auf EU-Ratspräsidentschaft 2017

"Sehr beschäftigt mit dem Brexit": Großbritannien wird nicht - wie geplant - die EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Die Flagge Großbritanniens vor dem EU-Gebäude in Brüssel.
Die Flagge Großbritanniens vor dem EU-Gebäude in Brüssel.Foto: dpa

Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen. Das habe Premierministerin Theresa May EU-Ratspräsident Donald Tusk in einem Telefongespräch gesagt, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch in London mit. Dies sei „die richtige Entscheidung, weil wir sehr mit den Austrittsverhandlungen beschäftigt sein werden“, sagte May.

Tusk habe die rasche Entscheidung der britischen Premierministerin begrüßt. Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union rotiert im Halbjahrestakt unter den EU-Mitgliedsländern. Großbritannien hätte den Vorsitz turnusmäßig im Juli 2017 übernehmen sollen. Nach dem Brexit-Votum vom 23. Juni galt das aber nur noch als schwer vorstellbar. (dpa)

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