Politik : Nach Kindermord fordert die Union schärfere Gesetze

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München Bayern und Thüringen haben am Dienstag eine gemeinsame Bundesratsinitiative zur Verschärfung des Jugendgerichtsgesetzes und des Strafrechts beschlossen. Nach dem Mord an dem neunjährigen Peter in München durch einen 28-jährigen Wiederholungstäter wollen die unionsgeführten Länder die nachträglich angeordnete so genannte Sicherungsverwahrung auch für Jugendliche einführen. Zudem fordern sie eine strafbewehrte Weisungsmöglichkeit für Therapien und Kontaktverbote. Wer trotz einer gerichtlichen Auflage eine Therapie verweigere, müsse wieder in Haft genommen werden, forderte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) wandte sich gegen „Zwangstherapien“, die nichts brächten. babs

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