Nach nur drei Monaten : Trumps Kommunikationsdirektor tritt zurück

Der Rückzug von Mike Dubke als Kommunikationsberater im Weißen Haus könnte der Beginn eines größeren Umbaus im Team des US-Präsidenten sein. Dubke war gerade mal drei Monate im Amt.

Sucht nun einen neuen Kommunikationsberater: US-Präsident Donald Trump. Foto: AFP
Sucht nun einen neuen Kommunikationsberater: US-Präsident Donald Trump.Foto: AFP

Mike Dubke (47), Donald Trumps Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, tritt nach nur drei Monaten im Amt auf eigenen Wunsch zurück. Dubke war für die Kommunikation des US-Präsidenten eher ein Mann hinter den Linien, während Sprecher Sean Spicer derzeit das Gesicht nach außen ist.

Dubke war einer der wenigen Quereinsteiger unter Trump, der großen Wert auf persönliche Beziehungen und Loyalität legt. Angesichts gravierender Schwierigkeiten in der Außendarstellung und Krisenbewältigung des Weißen Hauses steht die Kommunikationsabteilung seit längerem in der Kritik Trumps und führender Mitarbeiter des West Wing.

Trump erhalte zu wenig Unterstützung, lautet der Vorwurf. Dubkes Rückzug, den er am Dienstag mit einer von US-Medien zitierten E-Mail begründete, könnte der Beginn eines größeren Umbaus in der Schaltzentrale des US-Präsidenten sein, schrieben die „Washington Post“ und der Newsletter „Axios“. Das Weiße Haus unter Trump hat große Probleme damit, angesichts der andauernden Affäre um eine russische Wahlbeeinflussung seine politische Agenda umzusetzen. Einen Nachfolger für Dubke gibt es noch nicht. (dpa)

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