Politik : Nach oben

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Horst Köhler wurde 1943 in Polen geboren. Er wuchs in Flüchtlingslagern in Backnang und Ludwigsburg auf, wohin es ihn und seine Eltern verschlagen hatte. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaft und arbeitete zunächst wissenschaftlich in Tübingen, dann ab 1976 im Bundeswirtschaftsministerium. Als Gerhard Stoltenberg Finanzminister wurde, nahm er den zwischenzeitlich in Kiel gelandeten Köhler mit nach Bonn. In der Ära Waigel handelte Köhler unter anderem die Abzugszahlungen für die Rote Armee aus und arbeitete den Maastrichtvertrag mit aus. 1992 wurde er Präsident des Sparkassen und Giroverbandes, im Jahr 2000 Präsident des Internationalen Währungsfonds in Washington. Der stetige Weg nach oben wird nun mit der Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten gekrönt. Köhler ist seit 1969 verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. apz

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