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SPD-Linke will Zentralbankführung vom Volk wählen lassen

Berlin - Die SPD soll sich nach dem Willen ihres linken Flügels in der Debatte um die Bändigung der Finanzmärkte „deutlicher und radikaler“ zu Wort melden. In ihrer jetzigen Struktur stellten die Finanzmärkte eine „Bedrohung der freiheitlich demokratischen Grundordnung“ dar, sagte der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning. Seiner Meinung nach soll sich die SPD unter anderem dafür einsetzen, die Vorstände der Europäischen Zentralbank direkt von der Bevölkerung der EU-Mitgliedstaaten wählen zu lassen. Außerdem solle die Börsenaufsicht verstaatlicht werden. Mit Blick auf eine rot- rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl 2013 sprach sich Böhning dafür aus, jetzt mit der Arbeit an den programmatischen Grundlagen für ein Linksbündnis zu beginnen. Notwendig seien „gemeinsame Konzepte“. has

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