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FDP in NRW rechnet mit hoher Strafe

wegen Möllemann-Affäre



Düsseldorf - Die Spendenaffäre des früheren Chefs der FDP in Nordrhein-Westfalen, Jürgen Möllemann, wird seinen Landesverband stark finanziell belasten. Für den 24. April erwartet die Partei eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über die Höhe der Strafzahlungen. Der Schatzmeister der NRW-FDP, Alexander Graf Lambsdorff, rechnet mindestens mit 2,7 Millionen Euro. Der Bundestagspräsident fordert von der FDP aber insgesamt rund 3,5 Millionen Euro wegen Verstößen gegen das Parteiengesetz. Die Partei ist bereit, eine Strafe zu akzeptieren, klagt aber nun schon in der dritten Instanz gegen die Höhe. Möllemann hatte der Partei Sach- und Barspenden über 2,2 Millionen Euro zwischen 1996 und 2002 rechtswidrig zukommen lassen. Er starb 2003 bei einem Fallschirmsprung. dpaFDP NRW]

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