NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SUDAN

Präsident will Trinker

auspeitschen lassen

Nairobi - Zwei Wochen vor den Wahlen im Sudan hat Präsident Omar al Baschir Trinkern mit harten Strafen gedroht. „Jeder, der Alkohol trinkt, wird ausgepeitscht“, erklärte Baschir in einer Wahlkampfrede vor konservativen Muslimen. Wer Alkohol erzeuge oder verkaufe, werde auch ausgepeitscht, fügte er hinzu. „Was Menschenrechtler oder die UN sagen, ist mir egal.“ Al Baschirs Rede wird als Versuch gewertet, die Stimmen konservativer Wähler zu gewinnen. epd

SÜDKOREA

Kriegsschiff nach Zwischenfall gesunken

Seoul - Nach einem noch ungeklärten Zwischenfall nahe der umstrittenen innerkoreanischen Seegrenze ist ein südkoreanisches Kriegsschiff mit 104 Menschen an Bord gesunken. Die Korvette „Cheonan“ ging nahe der Insel Baengnyeong im Gelben Meer unter. Ein Armeesprecher sagte, 58 der Insassen seien gerettet worden, über das Schicksal der übrigen Besatzungsmitglieder konnte er zunächst keine Angaben machen. Die Regierung in Seoul berief eine Krisensitzung ein. Nach Angaben des südkoreanischen Präsidialamtes war unklar, ob das Schiff nach einem Scharmützel mit der nordkoreanischen Marine sank. Regierungsvertreter sagten der Agentur Yonhap, am Heck der „Cheonan“ habe es kurz vorher eine Explosion gegeben. AFP

RUSSLAND

Hitlers „Mein Kampf“

65 Jahre nach Kriegsende verboten

Moskau - Rund 65 Jahre nach Kriegsende hat Russland Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ verboten. Das 1925 erstmals erschienene Werk sei militaristisch und rechtfertige die Diskriminierung und Vernichtung bestimmter Menschen, begründete die russische Generalstaatsanwaltschaft den Schritt am Freitag. Die dargelegten Ideen hätten zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs geführt. In Deutschland ist das Buch seit 1945 verboten. rtr

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