NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

AFGHANISTAN/DEUTSCHLAND

Trauerfeier doch am Sonntag

Berlin - Die Trauerfeier für die in Nordafghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten findet nun doch wie ursprünglich geplant am Sonntag im Lager Masar-i-Scharif statt. Unmittelbar im Anschluss sollen die Särge zum Bundeswehrstützpunkt Termes im benachbarten Usbekistan geflogen werden, sagte am Samstag ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. dpa

RUSSLAND

Wehrmachtbilder gedruckt

Moskau - Für einen Wandkalender anlässlich des 65. Jahrestags des Sieges über Hitler-Deutschland hat ein russischer Verlag versehentlich Fotos der Wehrmacht verwendet. Auf der Hälfte der Bilder seien statt der erfolgreichen Sowjetarmee in Wirklichkeit deutsche Soldaten zu sehen. Das sagte der Historiker Dmitri Lubanow der Moskauer Zeitung „Komsomolskaja Prawda“. Die Leiterin des Verlags, Swetlana Somowa, räumte den Fehler ein. Die Fotos seien offenbar gedankenlos aus dem Internet heruntergeladen worden. dpa

USA

Blackwater-Chef vor Gericht

Washington - Die umstrittene amerikanische Sicherheitsfirma „Blackwater“ (heute: „Xe Services“) ist erneut in die Schlagzeilen gerückt: Am Freitag wurde der ehemalige Präsident der Privatarmee wegen Verstößen gegen das US-Waffengesetz angeklagt. Wie das Justizministerium in Washington mitteilte, soll Gary Jackson unter anderem im Besitz unregistrierter Waffen gewesen sein. Die Sicherheitsfirma geriet nach einem Blutbad in Kritik, das ihre Mitarbeiter im September 2007 in Bagdad angerichtet hatten. dpa

THAILAND/KAMBODSCHA

Feuergefecht an der Grenze

Phnom Penh - An der umstrittenen Grenze zwischen Thailand und Kambodscha haben sich Truppen beider Länder erneut ein Feuergefecht geliefert. Bei dem rund 15-minütigen Schusswechsel sei niemand verletzt oder getötet worden, teilte das kambodschanische Verteidigungsministerium am Samstag in Phnom Penh mit. Das thailändische Militär bestätigte den Vorfall und sprach von einem „Missverständnis“. In dem umstrittenen Grenzgebiet liegt der Tempel Preah Vihear, den beide Länder für sich beanspruchen. AFP

HAITI

Tote bei Hubschrauberabsturz

Madrid - Beim Absturz eines Militärhubschraubers sind in Haiti vier spanische Soldaten ums Leben gekommen. Der Helikopter sei bei schlechter Sicht während eines Versorgungsfluges nahe der Grenze zur Dominikanischen Republik an einem Berghang zerschellt, teilte das Verteidigungsministerium am Samstag in Madrid mit. Die Opfer gehörten zur Besatzung des Kriegsschiffes „Castilla“, das Spanien nach dem Erdbeben in Haiti zum Wiederaufbau des Landes geschickt hatte. dpa

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