NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schwellenländer meistern Krise besser als Industriestaaten

Gütersloh - Schwellenländer wie Brasilien haben die globale Wirtschafts- und Finanzkrise einer Studie zufolge deutlich besser gemeistert als die klassischen Industrieländer. Sie hätten aus früheren Krisen gelernt und von zuvor aufgelegten Sozialprogrammen profitiert, heißt es in der Untersuchung „Die Krise bewältigen“ der Bertelsmann-Stiftung. Untersucht wurde das Krisenmanagement in 14 Staaten. Auch in Deutschland hätten die sozialen Sicherungssysteme geholfen. dpa

NIEDERLANDE

Wilders will EU-Zahlungen

und „linke Hobbys“ kürzen

Den Haag - Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders will im Falle eines Sieges bei den Parlamentswahlen am 9. Juni die EU-Beiträge seines Landes kürzen und Ausgaben für die Integration von Ausländern, die Entwicklungshilfe, Kunst und Kultur sowie für den öffentlichen Rundfunk erheblich senken. Die Gelder sollen gegen die Wirtschaftskrise eingesetzt werden, erklärte er. Seine Partei für die Freiheit (PVV) greife „nicht die Bürger an, sondern linke Hobbys“, sagte er. dpa

IRAK

63 Tote durch Sprengstoffanschläge

vor Schiiten-Moscheen in Bagdad

Bagdad - Bei einer Anschlagsserie sind in der irakischen Hauptstadt sind 63 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer waren Schiiten, die sich zum Gebet versammelt hatten. Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurden zudem 180 Menschen verletzt. Als Täter werden Al- Qaida-Terroristen vermutet.dpa

RUSSLAND

Sanktionen gegen Iran „unvermeidbar“ wegen Unwilligkeit

Moskau - Im Atomstreit mit dem Iran hält Russland Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Teheran inzwischen für „unvermeidbar“. Grund seien der „hartnäckige Widerstand“ und die „Unwilligkeit“ der iranischen Führung, auf internationalen Appelle einzugehen. Das sagte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow dem Radiosender Echo Moskwy. Sanktionen im Energiebereich schloss Rjabkow aber aus: Entsprechende Zwangsmaßnahmen würden daher das iranische Volk bestrafen. dpa

SÜDSUDAN

Menschenrechtler

befürchten Hungersnot

GöttingenMIRAN SHAH] - Der Südsudan steht nach Einschätzung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Hungersnot. Mehr als vier Millionen Menschen seien von internationaler Nahrungsmittelhilfe abhängig – innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl vervierfacht, sagte GfbV-Sprecher Ulrich Delius. Vielerorts sei die Nahrungsmittelproduktion bis um 40 Prozent eingebrochen. Zugleich gingen die Erlöse aus der Erdölförderung zurück, stiegen die Militärkosten und nehme die Gewaltbereitschaft zuKNA

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