NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

THAILAND

Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung für Bangkok

Berlin/Bangkok - Angesichts der Unruhen in Thailand hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für das südostasiatische Land verschärft. Mehrere deutsche Reiseveranstalter reagierten auf den Sicherheitshinweis vom Montag mit einer Absage aller Reisen nach Bangkok bis Anfang kommender Woche. Die von der thailändischen Elite unterstützte Volksallianz für Demokratie (PAD) verlangte wegen der Oppositionsproteste die Ausrufung des Kriegsrechts. AFP

BELGIEN

Regierungskrise: König Albert

gibt Vermittlungsversuch auf

Brüssel - Der belgische Premierminister Yves Leterme ist endgültig gescheitert. König Albert II. nahm am Montag in Brüssel das Rücktrittsgesuch an, das Leterme bereits am Donnerstag nach dem Auseinanderbrechen seiner Koalitionsregierung eingereicht hatte. Der Königspalast teilte mit, die Regierung des Christdemokraten Leterme werde nur noch die laufenden Geschäfte weiterführen. dpa

USA

Bericht: Bei Angriffen in Pakistan werden kleinere Raketen eingesetzt

Washington/Miranshah - Bei Luftangriffen auf Verstecke von radikalislamischen Rebellen in Pakistan setzen die USA offenbar seit neuestem auf kleinere Raketen. Damit solle die Zahl ziviler Opfer gesenkt werden, berichtete die „Washington Post“ am Montag unter Berufung auf Behördenvertreter der USA und Pakistans. Bei einem US-Angriff in der Unruheprovinz Nord-Wasiristan starben am Montag acht Islamisten. AFP

NAHOST

Israelische Soldaten töten ranghohen Hamas-Funktionär

Hebron - Israelische Soldaten haben im Westjordanland einen gesuchten Funktionär der radikalislamischen Hamas getötet. Nach Angaben von palästinensischen Zeugen und israelischen Sicherheitskräften umstellten die Soldaten am Montagmorgen ein Haus im Dorf Beit Awa im Westen der Stadt Hebron, in dem sich das ranghohe Hamas-Mitglied Ali Suweiti verschanzt hatte. Anschließend kam es nach Zeugenangaben zu Schusswechseln. Dabei wurde Suweiti getötet. AFP

UKRAINE

Tausende gedenken

der Opfer von Tschernobyl

Kiew/Moskau - 24 Jahre nach der Katastrophe im ukrainischen Atomreaktor Tschernobyl haben bei Trauerzeremonien in der Ukraine, Russland und Weißrussland tausende Menschen der Opfer gedacht. In Tschernobyl sagte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch, dass der Ukraine 400 Millionen Euro für die Absicherung des 1986 havarierten Kraftwerks fehlten. Deutschland hat seit dem Unfall dafür bereits rund 60,5 Millionen Euro investiert. dpa

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