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Die FDP sei zu Gesprächen für eine Ampelkoalition in NRW am Dienstag der kommenden Woche bereit. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat dazu aufgerufen, Vorurteile gegen Lesben und Schwule zu bekämpfen.

Andreas Pinkwart, Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, sprach sich bereits Anfang Mai, beim außerordentlichen Landesparteitag für eine Ampelkoalition aus.
Andreas Pinkwart, Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, sprach sich bereits Anfang Mai, beim außerordentlichen...Foto: ddp

FDP in NRW freut sich auf Gespräche über die Ampel

Düsseldorf - Nächste Runde im nordrhein-westfälischen Koalitionspoker: In der kommenden Woche wollen SPD, Grüne und FDP die Chancen für eine Ampelkoalition ausloten. Eine Große Koalition von CDU und SPD ist dagegen nach erfolglosen Sondierungsgesprächen in weite Ferne gerückt. „Die FDP bedankt sich für die Einladung und ist zu Gesprächen am Dienstag der kommenden Woche bereit“, erklärte der Landesvorsitzende der Liberalen, Andreas Pinkwart, am Donnerstag in Düsseldorf. Damit folgte er dem neuen Kurs: Bis zum vergangenen Montag hatte die FDP Gespräche mit SPD und Grünen abgelehnt, weil beide mit den Linken die Möglichkeit eines Dreierbündnisses erörtert hatten. Mit Blick auf die inzwischen erfolgte Absage von SPD und Grünen an die Linken betonte Pinkwart: „Es ist gut, dass sich jetzt die Parteien im direkten Gespräch über Inhalte austauschen können.“ (dpa)

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eröffnet am Sonnabend die Berliner „Respect Gaymes“, die unter dem Motto „Zeigt Respekt für Schwule und Lesben“ stehen
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eröffnet am Sonnabend die Berliner „Respect Gaymes“, die unter dem Motto „Zeigt Respekt...Foto: dpa

Familienministerin wirbt um Respekt für Schwule

Berlin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat dazu aufgerufen, Vorurteile gegen Lesben und Schwule zu bekämpfen. Ihr Ziel sei es, „dass Homosexuelle zu jeder Zeit und an jedem Ort zu ihrer Sexualität stehen können – ohne Angst vor abfälligen Blicken, Beleidigungen oder gar körperlichen Übergriffen“, sagte Schröder dem Tagesspiegel. Leider gebe es „immer noch viele Vorurteile gegenüber Lesben und Schwulen – auch im Sport“, so die Ministerin: „Auch unter Migranten ist Homophobie ein verbreitetes Problem.“ Schröder eröffnet am Sonnabend die Berliner „Respect Gaymes“, die unter dem Motto „Zeigt Respekt für Schwule und Lesben“ stehen. Die seit 2005 stattfindenden Sport- und Kulturspiele dienen der Begegnung zwischen Homo- und Heterosexuellen. Hans Monath

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