NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

TÜRKEI

Zehn Soldaten sterben

bei PKK-Angriff

Istanbul - Im Grenzgebiet zum Irak sind zehn türkische Soldaten durch einen Angriff der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Mindestens 16 Militärs wurden bei dem Überfall auf einen Außenposten der Armee verletzt, teilte der türkische Generalstab mit. Der Angriff ereignete sich am frühen Morgen in der Nähe der Stadt Semdinli. Nach diesen Angaben kamen auch zwölf PKK-Kämpfer ums Leben. Als Vergeltung bombardierten türkische Luftstreitkräfte PKK-Stellungen im Norden des Irak. dpa

AFGHANISTAN

UN-Bericht: Sicherheitslage verschlechtert sich

Kabul - Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich einem UN-Bericht zufolge weiter verschlechtert. Die Zahl der Anschläge mit selbst gebauten Sprengsätzen habe sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt, warnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Das sei eine „alarmierende Tendenz“. Zudem komme es immer häufiger zu „komplexen und koordinierten“ Angriffen, was ein Hinweis auf ein Erstarken von „örtlichen Terrornetzwerken mit Verbindung zu Al Qaida“ sei. Der Bericht erfasst den Zeitraum von Januar bis April. AFP

Umstrittene Sicherheitsfirma

soll US-Konsulate schützen

Washington - Ein Ableger der umstrittenen Ex-Sicherheitsfirma Blackwater hat einen Millionenauftrag des US-Außenministeriums in Afghanistan erhalten. Die Firma US Training Center solle die Konsulate der USA in Herat und Masar-i-Scharif schützen, sagte eine Außenamtssprecherin in Washington dem Sender CBS. Der Vertrag dürfte 120 Millionen Dollar wert sein, wenn die volle Laufzeit von 18 Monaten ausgenutzt wird. Blackwater, das heute unter dem Namen Xe Services firmiert, war 2007 in die Kritik geraten, als Firmenmitarbeiter in Bagdad mehr als ein Dutzend Zivilisten erschossen. AFP

JEMEN

Elf Tote bei Angriff

auf Geheimdienst in Aden

Sanaa - Bewaffnete Männer haben am Samstag bei einem Angriff auf die Geheimdienstzentrale in der jemenitischen Hafenstadt Aden elf Menschen getötet, darunter sieben Sicherheitsbeamte. In umliegenden Gebäuden starben nach Angaben der Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Sanaa auch drei Frauen und ein dreijähriger Junge. Die Extremisten, die dem Terrornetzwerk Al Qaida zugerechnet werden, hatten das Gebäude unter Einsatz von Panzerfäusten, Handgranaten und Schusswaffen gestürmt, berichteten Augenzeugen. dpa

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