NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAK

Viele Tote bei Anschlag in Bagdad

Bagdad - Bei der Explosion zweier Autobomben vor einem Amtsgebäude im Bagdader Stadtviertel Al-Maamun sind mindestens 27 Menschen getötet worden. 55 Menschen erlitten Verletzungen, teilten Polizeistellen in Bagdad mit. Eine der Bomben explodierte am Sonntag vor einem Passamt, die andere nahezu zeitgleich vor einer Bank in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch zahlreiche Sicherheitskräfte waren unter den Opfern, hieß es. dpa

TÜRKEI

Armee bombardiert PKK-Stellungen

Ankara - Bei den schwersten Kämpfen seit Jahren zwischen der türkischen Armee und kurdischen Rebellen sind am Wochenende dutzende Menschen getötet worden. Bei Angriffen und Anschlägen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) kamen zwölf türkische Soldaten ums Leben. Bei anschließenden Kämpfen und der Bombardierung kurdischer Stellungen im Irak starben dutzende PKK-Kämpfer. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte, sein Land sei entschlossen, die PKK „bis zum Ende“ zu bekämpfen. AFP

MEXIKO

Bürgermeister ermordet

Ciudad Juárez - In Mexiko ist der Bürgermeister der Stadt Guadalupe im Bundesstaat Chihuahua von Unbekannten ermordet worden. Manuel Lara Rodríguez sei am Samstag „in einem Privathaus“ von drei Bewaffneten erschossen worden, die anschließend flohen, teilte das mexikanische Justizministerium mit. Im blutigen Drogenkrieg wurden nach Angaben der Behörden seit Freitagabend in dem gesamten Bundesstaat neben Rodríguez 18 weitere Menschen getötet. AFP

IRAN

Karubi will Protest fortsetzen

Teheran - Der frühere iranische Parlamentspräsident Mehdi Karubi hat die Unterdrückung der Proteste gegen die Präsidentenwahl im Iran vor einem Jahr erneut scharf verurteilt. „Die Wahl, die Euch gestohlen wurde, und das Recht, dass Euch ungerechterweise genommen wurde, sind ein Skandal, der nie ausgelöscht werden kann“, schrieb der Oppositionsführer in einem „Brief an das iranische Volk“ auf seiner Internetseite. Die Forderungen der Opposition seien „trotz aller Repression nicht vergessen, und sie haben sich sogar in allen Schichten der Gesellschaft weiter verbreitet“. AFP

KOLUMBIEN

Wahlen von Gewalt begleitet

Bogotá - Die Stichwahl um die Präsidentschaft in Staat Kolumbien ist am Sonntag trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen von Gewalt überschattet worden. Mindestens elf Soldaten und Polizisten wurde getötet, wie die Sicherheitskräfte mitteilten. Bei den Wahlen wurde über die Nachfolge von Präsident Alvaro Uribe entschieden. Als Favorit galt Ex-Verteidigungsminister Juan Manuel Santos, der die Politik Uribes fortsetzen will, insbesondere die Bekämpfung der Farc-Rebellen. AFP

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