NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutsche Islamisten wollen

nach Deutschland zurückkehren

München - Deutsche Islamisten sind in den vergangenen Monaten in der pakistanischen Krisenregion Wasiristan offenbar massiv unter Druck geraten. Die Geheimdienste hätten E-Mails, Internetchats und abgehörten Telefonaten eine zunehmende Angst und Resignation entnommen, wie der „Focus“ berichtet. Demnach wollen mehrere der etwa 40 deutschen Kämpfer aufgeben und in die Bundesrepublik zurückkehren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bereitet derzeit ein Aussteigerprogramm für Islamisten vor. Unter den Radikalen soll auch der am vergangenen Montag in Pakistan festgenommene Rami M. sein. In Telefonaten mit Hamburger Glaubensbrüdern, deren Wohnungen am Dienstag durchsucht wurden, klagte M. laut „Focus“ über seine ausweglose Lage. ddp

Mixa soll den Papst

um neues Bistum gebeten haben

München - Kurz vor seinem endgültigen Amtsverzicht am Mittwoch soll der emeritierte Augsburger Bischof Walter Mixa den Papst noch um ein neues Bistum gebeten haben. Der „Focus“ berichtet, Mixa habe der vatikanischen Bischofskongregation bei seinem Rombesuch in der zweiten Juniwoche ein entsprechendes Schreiben übergeben. In dem Brief habe er sich zudem gegen Vorwürfe aus einem internen Dossier gewehrt, er leide unter Alkoholsucht und habe das Keuschheitsgebot gebrochen. Das Geheimpapier mit den Anschuldigungen hätten weder Mixa selbst noch sein Anwalt Gerhard Decker bislang einsehen können, schreibt das Blatt. Allerdings hoffe Mixa wohl, bei seinem Rombesuch kommende Woche Näheres darüber zu erfahren. ddp

NRW: CDU-Troika soll sich

die Führungsaufgaben teilen

Düsseldorf - In der nordrhein-westfälischen CDU ist wegen des geplanten Rückzugs von Landeschef Jürgen Rüttgers möglicherweise eine Führungstroika geplant. Integrationsminister Armin Laschet, Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Generalsekretär Andreas Krautscheid sollen sich die CDU-Führungsaufgaben in NRW teilen, berichtet der „Spiegel“. Demnach soll Laschet Fraktionschef und Laumann CDU-Bundesvize werden, während Krautscheid den Parteivorsitz übernehmen könnte. Ein CDU-Sprecher sagte dazu lediglich: „Davon ist uns nichts bekannt.“ ddp

Weiter Funkstille

zwischen Merkel und Gabriel

Berlin - Nach der Veröffentlichung der SMS-Diplomatie zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD- Chef Sigmar Gabriel herrscht nach „Spiegel“-Informationen noch immer Funkstille zwischen beiden. Im Kanzleramt werde nun überlegt, in welcher Form künftig in dringenden Fällen noch mit ihm kommuniziert werden könne. Der SPD-Chef hatte der Kanzlerin für das Amt des Bundespräsidenten den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als parteiübergreifenden Kandidaten vorgeschlagen. Merkels knappe SMS-Antwort „Danke fuer die info und herzliche Grüße am“ war an die Medien gelangt. dpa

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