NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

TSCHECHIEN

Neuer Premier in Prag

Prag - Der 45-jährige Konservative Petr Necas ist neuer Regierungschef Tschechiens. Präsident Vaclav Klaus ernannte ihn am Montag erwartungsgemäß zum Ministerpräsidenten. Necas, Vorsitzender der ODS, will mit zwei weiteren Parteien eine Mitte-rechts-Regierung bilden. Die ODS hatte bei der Parlamentswahl Ende Mai mit Necas als Spitzenkandidaten schwere Verluste erlitten. Sie blieb aber stärkste bürgerliche Kraft. dpa

SPANIEN

Burka-Verbot auch in Andalusien

Madrid - Nach mehreren katalanischen Kommunen untersgt nun auch die andalusische Stadt Coín den Ganzkörperschleier. Frauen, die die Burka tragen, wird in der südspanischen Kommune künftig der Zutritt zu öffentlichen Gebäuden untersagt. Das Verbot gelte für das Rathaus und soziale Einrichtungen, hieß es im Rundfunk. Ähnliche Verbote hatten mehrere Städte in Nordspanien angekündigt, darunter auch Barcelona. epd

NAHOST I

UN-Sommerlager für Kinder gestürmt

Gaza - Militante Palästinenser haben am Montag im Gazastreifen erneut ein UN-Sommerlager für Flüchtlingskinder gestürmt und in Brand gesetzt. Der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNRWA) sagte, die maskierten Männer hätten zuvor den Wächter des Camps gefesselt. Zu dem Zeitpunkt seien aber keine Kinder in dem Lager gewesen. Es ist der zweite Angriff binnen fünf Wochen auf ein UN-Sommerlager. Islamistische Gruppen haben die Sommerlager der UNRWA als sittenfeindlich kritisiert. Die im Gazastreifen herrschende Hamas sagte mehr Schutz für die UN und eine Untersuchung des Angriffs zu. dpa/AFP

NAHOST II

Iranisches Schiff läuft nicht aus

Gaza - Ein Schiff der iranischen Rote-Halbmond-Gesellschaft mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen hat seine Fahrt am Montag kurzfristig abgesagt. Die ägyptischen Behörden hätten die Passage des Suezkanals nicht genehmigt. Die zuständige Schifffahrtsbehörde teilte hingegen mit, bei ihr sei keine iranische Anfrage zur Durchfahrt eingegangen. rtr

KIRGISTAN

Mehrheit für Verfassungsreform

Bischkek - Die Kirgisen haben mit klarer Mehrheit eine Verfassung angenommen, die die Macht des Präsidenten beschneidet. Die OSZE wertete die Volksabstimmung in dem von Gewalt erschütterten Land als weitgehend fair. Nach Auszählung fast aller Stimmen nahmen mehr als 90 Prozent die neue Verfassung an. rtr

AFGHANISTAN

Nato-Soldaten töten Zivilisten

Kabul - Bei einer Militäroperation in der südafghanischen Provinz Kandahar haben Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf acht Zivilisten getötet. Die Männer starben nach Angaben der örtlichen Behörden, als Nato-Soldaten zwei Gebäude in einem Vorort von Kandahar stürmten. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Todesopfer in „regierungsfeindliche Aktivitäten“ verwickelt waren. dpa

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