NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IAEO

Vizechef der Atomenergiebehörde

kündigt überraschend Rücktritt an

Wien - Der stellvertretende Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Olli Heinonen, hat am Donnerstag überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Heinonen, der die Inspektionen im Iran und in Syrien leitete, werde sein Amt Ende August aus persönlichen Gründen abgeben, teilte eine IAEO-Sprecherin in Wien mit. AFP

USA

Polizei ermittelt wegen Belästigungsvorwürfen gegen Gore

Los Angeles - Die Polizei im US-Bundesstaat Oregon hat Ermittlungen gegen den früheren Vizepräsidenten Al Gore wegen eines mehr als drei Jahre zurückliegenden Verdachts auf sexuelle Belästigung aufgenommen. In dem Fall werde erneut ermittelt, teilte die Polizei am Mittwoch (Ortszeit) mit. Eine Sprecherin Gores wies die Anschuldigungen zurück. Einem Bericht der Zeitung „National Enquirer“ zufolge soll Gore im Jahr 2006 in einem Hotel in Portland eine Masseuse begrapscht haben. AFP

FINNLAND

Grünes Licht

für neue Atomreaktoren

Helsinki - Finnland setzt massiv auf den Ausbau der Atomenergie. Der Reichstag in Helsinki gab am Donnerstag grünes Licht für Pläne der Regierung zum Bau zweier neuer Reaktoren durch die heimischen Energiekonzerne TVO und Fennovoima. Erst Mitte Juni hatte das Parlament im benachbarten Schweden das Verbot von Reaktorneubauten nach 30 Jahren aufgehoben und den Weg für neue Kernkraftanlagen freigemacht. dpa

PAKISTAN

Mindestens 35 Tote durch Selbstmordanschläge in Lahore

Islamabad - In der ostpakistanischen Stadt Lahore sind mindestens 35 Menschen durch drei Selbstmordanschläge ums Leben gekommen. Nach Angaben der Stadtverwaltung sprengten sich die Attentäter am Donnerstag auf dem Gelände einer Grabstätte eines islamischen Heiligen in die Luft. Mindestens 175 weitere Menschen wurden demnach durch die Detonationen verletzt. Der Schrein Data Darbar ist ein vielbesuchter Ort im Zentrum Lahores. Hier versammeln sich jeden Donnerstag hunderte Gläubige. AFP

TÜRKEI

17 Tote bei Gefecht mit PKK

im Südosten des Landes

Istanbul - Bei Schießereien zwischen der türkischen Armee und Kämpfern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sind in dem Dorf Dogan im Südosten der Türkei 17 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien nach Angaben türkischer Medien zwölf PKK-Kämpfer, zwei türkische Soldaten und drei Mitglieder einer regierungstreuen Miliz. Die Armee schickte Hubschrauber mit Verstärkung in das Gebiet. dpa

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