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Steuerzahler arbeiten

seit Sonntag in die eigene Tasche



Berlin - Deutschlands Steuerzahler arbeiten in diesem Jahr nicht ganz so lange für die Staats- und Sozialkassen wie noch 2009. Seit Sonntag und damit zehn Tage früher als vor einem Jahr arbeiten sie nur noch für den eigenen Geldbeutel – rein rechnerisch und verallgemeinert zumindest. Das hat der Bund der Steuerzahler für einen Gastbeitrag in der „Bild am Sonntag“ ermittelt. Vor einem Jahr fiel der sogenannte Steuerzahler-Gedenktag auf den 14. Juli. Das davor erwirtschaftete Einkommen der Steuer- und Beitragszahler haben nach dem Rechenmodell des Steuerzahlerbundes der Staat und Sozialversicherungen behalten. Ökonomen und Politiker verweisen darauf, dass die Beitragszahler für ihre Einzahlung in Sozialkassen auch Gegenleistungen erhalten. Mit den Steuereinnahmen wiederum werden Bereiche wie Bildung, Sicherheit, Verteidigung, Kinderbetreuung oder Straßenbau finanziert. dpa

Militär: Von Piraten

verschleppte Seeleute wieder frei

Berlin/Lagos - Die zwölf vor der Küste Nigerias verschleppten Seeleute, darunter zwei Deutsche, sind offenbar wieder in Freiheit. Sie seien freigelassen worden und würden nach Bonny unweit der Öl-Metropole Port Harcourt gebracht, sagte am Sonntagnachmittag ein Sprecher des nigerianischen Militärs. Ihr Frachtschiff war am Freitagabend vor der Küste des Niger-Deltas von einer Gruppe Bewaffneter überfallen worden. Nach Angaben von Nigerias Marine wurden neben den beiden Deutschen auch sieben Russen, ein Litauer, ein Lette sowie ein Ukrainer verschleppt. Ein weiteres ukrainisches Besatzungsmitglied ließen die Geiselnehmer demnach verletzt an Bord zurück. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte wegen der Entführung der beiden Deutschen einen Krisenstab eingerichtet.AFP

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