NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Bezahlte der Geheimdienst CIA

iranischen Atomforscher?

Washington - Das Verwirrspiel um einen iranischen Atomforscher geht weiter. Der am Donnerstag nach Teheran heimgekehrte Wissenschaftler Sharam Amiri habe vom US-Geheimdienst CIA umgerechnet 3,9 Millionen Euro für Informationen über das iranische Atomprogramm erhalten, berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Auch Amiri gab Millionen-Offerten der Amerikaner zu, allerdings unter anderen Vorzeichen. „Mir wurden zehn Millionen Dollar angeboten, damit ich im US-Nachrichtensender CNN zugebe, dass ich in den USA Asyl beantragt habe, und weitere 50 Millionen, damit ich nicht zurückkehre“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna den Wissenschaftler am Donnerstag. Als anständiger Iraner habe er das Geld jedoch abgelehnt. dpa

IRAN

Mindestens 15 Tote

bei Selbstmordanschlag

Berlin - Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee im Iran sind am Donnerstag mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 20 verletzt worden. Das iranische Innenministerium bestätigte entsprechende Berichte. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, sagte Vize-Innenminister Ali Abdollahi der Nachrichtenagentur Fars. Andere Quellen sprachen sogar von 20 Toten und mehr als 100 Verletzten. Die beiden Bombenexplosionen ereigneten sich in der Stadt Zahedan im Südosten des Landes. Der Anschlag wird einer Gruppe zugeschrieben, die sich Dschundallah („Gottessoldaten“) nennt. Ihr Anführer Abdulmalik Rigi war im vergangenen Monat hingerichtet worden. Die erste der beiden Explosionen soll an einem Militär- Kontrollpunkt nahe der Moschee auch mehrere Angehörige der iranischen Revolutionsgarden getötet haben. dpa

   

UGANDA

Nach Anschlag droht Präsident Islamisten in Somalia mit Krieg

Kampala - Nach den Anschlägen somalischer Islamisten auf Fußballfans in Kampala hat Ugandas Präsident Yoweri Museveni den Drahtziehern mit Krieg gedroht. Bis zu 20 000 Soldaten würden in Somalias Hauptstadt Mogadischu geschickt, um die Schabaab-Milizen zu eliminieren, erklärte Museveni nach ugandischen Medienberichten. „Wir werden in die Offensive gehen und diese Leute kriegen.“epd

» Gratis: Tagesspiegel + E-Magazin "Wahl 2017"

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben