NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ÖSTERREICH/IRAK

„Profil“: SaddamHussein

zahlte Haider fünf Millionen Dollar

Wien - Der irakische Diktator Saddam Hussein soll den österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider 2002 mit fünf Millionen Dollar unterstützt haben, berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“ unter Berufung auf ein ihm vorliegendes Dossier des irakischen Innenministeriums von 2008. Danach besuchten der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Haider und sein damaliger FPÖ-Parteikollege Ewald Stadler den Diktator drei Tage lang Anfang Mai 2002 und erhielten von ihm fünf Millionen Dollar. Sie sollten dafür Hussein unterstützen und seine Politik in Europa verteidigen. Haider war 2008 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. In den vergangenen Tagen hatte die angebliche Entdeckung von Millionenkonten in Liechtenstein in Österreich für Aufsehen gesorgt.dpa

KUBA

Fidel Castro hält erste Rede

vor Kubas Parlament seit vier Jahren

Havanna - In seiner ersten Rede vor dem Parlament seit seinem Machtverzicht 2006 hat Kubas Ex-Präsident Fidel Castro vor einem Atomkrieg gegen den Iran gewarnt. Diese Gefahr bestehe im Falle eines Angriffs der USA oder Israels auf den Iran, sagte er in einer außerordentlichen Parlamentssitzung in Havanna. „Wir beteiligen uns an der Überzeugungsarbeit“, sagte Castro zur Atompolitik gegenüber dem Iran. Eigens zur Erörterung dieses Themas hatte er das Parlament einberufen lassen, das regulär nur zwei Mal im Jahr tagt. Von den Abgeordneten wurde Castro, der kommende Woche 84 Jahre alt wird, mit Applaus und „Viva"- Rufen begrüßt. In der für ihn typischen olivfarbenen Uniform hielt der kubanische Revolutionsführer eine etwa zehn Minuten lange Ansprache. Sein Auftritt im Parlament wurde live im kubanischen Fernsehen und Radio übertragen. AFP

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