NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAN

Zum Tode verurteilte Frau darf nicht nach Brasilien ausreisen

Brasilia/Berlin - Das Schicksal der im Iran wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilten Sakine Mohammadi Aschtiani ist weiter ungewiss. Der Iran will die 43-jährige Mutter von zwei Kindern nicht nach Brasilien ausreisen lassen und erklärte, Mohammadi Aschtiani bleibe in iranischer Haft. Die Bundesregierung forderte am Freitag die Aufhebung der Todesstrafe für die Frau, und auch Exiliraner protestierten scharf. AFP

USA

Pentagon warnt vor Veröffentlichung weiterer Afghanistan-Papiere

Washington - Das US-Verteidigungsministerium hat die Enthüllungsplattform Wikileaks eindringlich vor der Veröffentlichung weiterer Dokumente über den Krieg in Afghanistan gewarnt. Ein solcher Schritt wäre der „Gipfel der Verantwortungslosigkeit“, sagte Pentagonsprecher Geoff Morrell am Donnerstag. Auch Menschenrechtsgruppen und die internationale Organisation „Reporter ohne Grenzen“, die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzt, kritisierten Wikileaks. dpa

NAHOST

Ashton: Abbas will direkten Gesprächen mit Israel zustimmen

Brüssel - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist nach Darstellung der EU- Außenbeauftragten Catherine Ashton „kurz davor“, direkten Gesprächen mit Israel zuzustimmen. Er habe sich aber noch einige Tage Bedenkzeit ausgebeten, um letzte Beratungen mit seinen arabischen Partnern sowie führenden Vertretern der Fatah-Partei und der PLO zu führen, erklärte Ashton. US-Außenministerin Hilary Clinton machte Druck auf die israelische Regierung, einem baldigen Gespräch zuzustimmen. AFP/rtr

KANADA

Küstenwache bringt

Tamilen-Schiff auf

Vancouver - Nach drei Monaten auf See ist ein Schiff mit hunderten tamilischen Bootsflüchtlingen vor der Küste von Vancouver von der kanadischen Küstenwache aufgebracht worden. Die Ermittler setzten die 490 Tamilen aus Sri Lanka nach Medienberichten am späten Donnerstagabend (Ortszeit) an Bord fest. Es wurde vermutet, dass die Bootsflüchtlinge in Kanada Asyl beantragen wollen. Unter ihnen sollen aber auch Menschenschmuggler und Terrorverdächtige sein. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben