NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

NAHOST

Netanjahu: Frieden ist möglich

Jerusalem - Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht in den vereinbarten direkten Gesprächen mit den Palästinensern nach eigenen Worten eine Chance für ein Ende des Konflikts. „Ein Friedensschluss mit den Palästinensern ist schwierig, aber möglich“, sagte Netanjahu am Sonntag in Jerusalem. Er könne die Zweifler verstehen, die nicht an ein Ergebnis der vereinbarten Verhandlungen glaubten, sagte Netanjahu vor einer Kabinettssitzung. „Aber wir haben die Absicht, sie zu überraschen.“ Ein mögliches Abkommen mit den Palästinensern müsse auf für Israel akzeptablen Sicherheitsvereinbarungen basieren, stellte Netanjahu klar. Zudem müssten die Palästinenser Israel als „Staat des jüdischen Volkes“ anerkennen. Die Nahost-Friedensgespräche liegen seit Israels Offensive im Gazastreifen im Dezember 2008 auf Eis. dpa

CHINA

Premier fordert politische Reformen

Peking - Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat zu einer Reform des politischen Systems in seinem Land aufgerufen. Wirtschaftliche Reformen müssten mit politischen einhergehen, zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua Wen bei einem Besuch in der Stadt Shenzhen im Süden des Landes. Andernfalls könnten die „Ergebnisse, die wir mit der Reform des Wirtschaftssystems erreichen, verloren gehen und das Ziel der Modernisierung verfehlt werden“, sagte er. Zwar machte Wen keine konkreten Angaben zu den geforderten Reformen, betonte aber die „demokratischen Rechte und Interessen“ der Bevölkerung. Den Menschen müsse ermöglicht werden, „die Regierung zu kritisieren und zu überwachen“ sowie „Korruption zu bestrafen“, sagte der chinesische Regierungschef laut Xinhua. „Die chinesischen Behörden werden regelmäßig für ihr hartes Vorgehen gegen politische Dissidenten kritisiert. AFP

RUSSLAND

Mutmaßlicher Terrorist getötet

Moskau - Fünf Monate nach zwei Selbstmordanschlägen auf die Moskauer Metro ist einer der mutmaßlichen Hintermänner in der russischen Konfliktregion Nordkaukasus von Soldaten getötet worden. Madomedali Wagabow und vier weitere Mitglieder einer islamistischen Bewegung seien bei einem Feuergefecht in der Teilrepublik Dagestan erschossen worden. Das teilte das Innenministerium in der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala mit. Wagabow galt als ranghoher Bandenchef der Region und soll mit einer der beiden Attentäterinnen verheiratet gewesen sein. Bei den Anschlägen im März hatten zwei Frauen aus Dagestan in der Metro 40 Menschen getötet. dpa

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