NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SPANIEN

Madrid weist Eta-Waffenruhe zurück

Madrid - Die spanische Zentralregierung und die Regionalregierung des Baskenlands haben die „Waffenruhe“ der Eta einhellig als unzureichend zurückgewiesen. Die baskische Terrororganisation müsse die Waffen ein für alle Mal niederlegen, sagte der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba. Man werde keine Verhandlungen mit der Eta aufnehmen. dpa

PAKISTAN

19 Tote bei Anschlag

Islamabad - In Pakistan wollen islamistische Extremisten mit dem dritten Anschlag innerhalb weniger Tage die Regierung offenbar weiter unter Druck setzen. Ein Selbstmordattentäter riss am Montag im Nordwesten offiziellen Angaben zufolge mindestens 19 andere Menschen mit in den Tod. Ministerpräsident Yusuf Raza Gilani sagte, die Aufständischen wollten nur Chaos verbreiten. rtr

USA

Obama plant Steuervergünstigungen Washington - US-Präsident Barack Obama will einem Zeitungsbericht zufolge mit Steuererleichterungen in Höhe von 100 Milliarden Dollar (77 Milliarden Euro) die Forschung und Entwicklung in Unternehmen ankurbeln. Die „Washington Post“ berichtete am Sonntag unter Berufung auf Regierungsvertreter, dass Obama dies Mittwoch in Cleveland im Bundesstaat Ohio verkünden werde. Demnach sollen von den Vergünstigungen Unternehmen profitieren, die neue Technologien entwickeln und damit Arbeitsplätze in den USA erhalten. AFP

AFGHANISTAN

Möglicherweise mehr Nato-Soldaten

Kabul - Die Nato erwägt, 2000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Damit würde das Bündnis einer Anfrage seines Afghanistankommandeurs David Petraeus entsprechen, sagte ein Nato-Vertreter, der anonym bleiben wollte. Zu den neuen Truppen würden demnach 750 Ausbilder zählen. Die Anfrage von US-General Petraeus sei an die 28 Mitgliedstaaten der Nato weitergeleitet worden. AFP

Bankenkrise betrifft Kundus-Opfer

Kabul - Die Krise bei der afghanischen Kabul Bank beeinträchtigt offenbar auch die Zahlungen der Bundeswehr an die Opfer des Luftangriffs von Kundus. In mindestens einem Fall sei ein Hinterbliebener ohne Geld wieder nach Hause geschickt worden, sagte der Bremer Opferanwalt Karim Popal. Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte, dass die Hilfsleistung von 5000 Dollar je betroffener Familie auf Konten bei der Kabul Bank eingezahlt worden waren. „Unseren Erkenntnissen zufolge läuft der Zahlungsverkehr regulär“, sagte ein Sprecher. AFP

MOLDAU

Referendum gescheitert

Chisinau - In der kleinen Ex-Sowjetrepublik Moldau ist die prowestliche Regierung mit einer Volksabstimmung gescheitert. In dem Nachbarland Rumäniens sollten die Bürger über die Wiedereinführung der direkten Präsidentenwahl abstimmen, um so die seit mehr als einem Jahr andauernde politische Krise zu beenden. Aber nur etwa 30 Prozent der Berechtigten stimmten ab. dpa

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