NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutscher Soldat

bei Anschlag in Kundus verletzt

Potsdam/Kundus  - Bei einem Anschlag in der nordafghanischen Provinz Kundus ist am Dienstag ein Bundeswehrsoldat verletzt worden. Er werde im deutschen Feldlager in Kundus behandelt, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam. Nach seinen Angaben erlitt der Mann leichte Verletzungen durch einen ferngezündeten Sprengsatz während der Inspektion einer Brücke etwa elf Kilometer nordwestlich des Lagers. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. dpa

Opposition im Bundestag will

„Stuttgart 21" stoppen

Berlin - Die Opposition im Bundestag macht gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 mobil. Die SPD beantragte ein Aussetzen der Bauarbeiten, die Grünen einen „sofortigen Baustopp“, bis eine „politisch durchsetzbare und finanzierbare Lösung für die Entwicklung des Bahnknotens Stuttgart und des Korridors Stuttgart–Ulm“ gefunden sei. Die Linke setzt sich in einem eigenen Antrag für ein komplettes Ende des gesamten Projekts ein. Dem Bundestag sei „bis heute“ die Wirtschaftlichkeitsrechnung der Deutschen Bahn AG für das Gesamtprojekt „nicht vorgelegt“ worden, kritisieren die Grünen und fordern eine aktuelle Kostenberechnung. Die projektierten Kosten für den Bahnhofsumbau seien mit bis zu 5,3 Milliarden Euro schon jetzt um 1,3 Milliarden bis 2,5 Milliarden Euro höher als 2008 von der Bundesregierung dargelegt. Zudem könnten die Kosten für die Neubaustrecke nach Ulm von 2,9 Milliarden auf über zehn Milliarden steigen. AFP

Bundeswehrverbands-Sprecher

Wilfried Stolze ist tot

Berlin - Wilfried Stolze, Sprecher des Deutschen Bundeswehrverbandes, ist tot. „Für alle, die ihn kannten, ist es unfassbar, dass dieser vitale Mensch am 12. September mit nur 60 Jahren völlig überraschend aus dem Leben gerissen wurde“, heißt es in einem Nachruf auf der Homepage des Verbands. „Er kehrte von einer Dienstreise nach Belgrad zum Kongress der Vereinigung der europäischen Militärzeitschriften (European Military Press Association – EMPA) nicht mehr zurück.“ Der gebürtige Westfale hat die Außendarstellung und die interne Kommunikation der Interessenvertretung 15 Jahre lang geprägt. mis

FDP-Politiker schlägt „Turbo-Einbürgerung“ vor

Berlin - Die FDP im Bundestag will gut integrierten Ausländern eine beschleunigte Einbürgerung schon nach vier Jahren ermöglichen. Wer Deutsch spreche, gut qualifiziert und gesellschaftlich integriert sei sowie einen festen Job habe, solle nicht acht Jahre lang warten müssen, sagte FDP-Innen- und Rechtsexperte Hartfrid Wolff der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Zudem fordern die Liberalen regelmäßige Sprachniveautests für Kinder ab vier, die Zulassung doppelter Staatsbürgerschaften und Bußgelder für Integrationsunwillige. AFP

» Mehr Politik? Tagesspiegel lesen + 50 % sparen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben