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Steinbrück: SPD muss

sich breiter aufstellen



Hamburg - Die SPD muss sich nach Ansicht des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück deutlich breiter aufstellen und ihre Personalauswahl verändern. „Es wird nicht mehr ausreichen, dass sie nur dem klassischen Arbeitnehmer und den Geknechteten der Welt versucht in der Interessenlage zu entsprechen, sondern sie wird sich öffnen müssen“, sagte Steinbrück am Donnerstag bei der Präsentation seines neuen Buchs „Unterm Strich“ in Hamburg. Seine Partei müsse stärker auf die jüngere Generation, Existenzgründer oder gut ausgebildete Frauen in Städten zugehen und ihre Personalfindung überdenken.dpa

Einschnitte beim Elterngeld

in der Kritik

Berlin - Mit massiver Kritik hat die Opposition auf die geplanten Kürzungen im Etat des Familienministeriums reagiert. Während Ressortchefin Kristina Schröder (CDU) am Donnerstag im Bundestag auf die Sparzwänge verwies, beklagte Katja Dörner von den Grünen, Schröder habe sich beim Sparen in die erste Reihe gedrängelt. Widerstand meldeten SPD, Linke und Grüne vor allem gegen die Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger an. Schröder verteidigte die Pläne. Es werde dort gespart, wo das Elterngeld dazu beitrage, die Abhängigkeit von Sozialleistungen zu verstärken. dpa

Bischof gegen generelle

Entschädigung für Missbrauchsopfer

Hamburg - Der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode hat sich gegen generelle Entschädigungszahlungen für Missbrauchsopfer in der katholischen Kirche ausgesprochen. „Einige werden sicherlich Geld brauchen, andere werden aber ganz andere Hilfen haben wollen“, sagte Bode. Es dürfe auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass sich die Kirche freikaufen wolle. KNA

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