NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAK

Mindestens 38 Tote

bei drei Anschlägen

Bagdad - Bei einer Serie von Terroranschlägen sind am Sonntag im Irak mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. 31 Menschen starben und 94 wurden verletzt, als Attentäter zwei Autobomben in der irakischen Hauptstadt Bagdad zündeten. Die Opfer waren mehrheitlich Zivilisten. In Falludscha, westlich von Bagdad, starben sieben Menschen bei einem Selbstmordanschlag, rund zehn Menschen wurden verletzt. dpa

IRAN

Haftstrafe gegen Journalistin

wegen angeblicher Verschwörung

Teheran - Wegen angeblicher Verschwörung und Hetze gegen die Regierung ist im Iran eine Journalistin und Menschenrechtsaktivistin zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der 26-jährigen Schiwa Nasar-Ahari hatte in dem Prozess wegen des Vorwurfs, eine „Feindin Gottes“ zu sein, die Todesstrafe gedroht, wie ihr Anwalt Mohammed Scharif am Sonntag sagte. Er kündigte an, gegen die Haftstrafe Berufung einzulegen. AFP

USA

Gnade für US-Todeskandidatin

in Virginia abgelehnt

Washington - Im US-Bundesstaat Virginia wird möglicherweise erstmals seit fast 100 Jahren wieder eine Frau hingerichtet. Gouverneur Bob McDonnell lehnte am Freitag ein Gnadengesuch für die 41 Jahre alte Teresa Lewis ab. Damit könnte die Hinrichtung durch eine Giftspritze wie geplant am Donnerstag stattfinden. Nur der Oberste Gerichtshof der USA kann die Vollstreckung jetzt noch aufhalten. dpa

Mordanklage wegen ziviler Toter gegen US-Soldaten in Afghanistan

Washington - Fünf US-Soldaten sind einem Zeitungsbericht zufolge wegen Mordes an afghanischen Zivilisten angeklagt worden. Den Mitgliedern der Kampfeinheit werde vorgeworfen, drei Afghanen zwischen Januar und Mai willkürlich getötet zu haben, berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf Dokumente der Armee. Unter den Angeklagten ist auch ein Stabsunteroffizier. Sieben weitere Mitglieder der Einheit würden gleichfalls vor Gericht gestellt, aber unter schwächeren Anklagepunkten. rtr

SPANIEN

Eta will internationale Vermittler

im Baskenland

Bilbao - Knapp zwei Wochen nach der Erklärung einer „Waffenruhe“ hat die Eta sich für die Einschaltung internationaler Vermittler im Baskenland ausgesprochen. Die baskische Terrororganisation rief die internationale Gemeinschaft auf, sich für einen neuen Friedensprozess zu engagieren. dpa

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