NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Dresdner Richterin weist Schülerin

wegen Kopftuchs aus Gerichtssaal

Dresden - Wegen des Tragens eines Kopftuches ist eine Schülerin am Dresdner Amtsgericht von einer Verhandlung ausgeschlossen worden. Der Fall soll sich bereits im Frühjahr zugetragen haben. Die Dresdner Richterin habe das Tragen des Kopftuches als „unhöflich“ bezeichnet und es nicht als ein Zeichen eines religiösen Bekenntnisses gewertet, berichtet die „Sächsische Zeitung“. Die Neuntklässler einer Dresdner Schule waren im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts zu Besuch. Amtsgerichtspräsident Röger sagte, der Vorfall werde keine Folgen für die Richterin haben, sie werde aber mit der Klasse sprechen und sich „gegebenenfalls auch entschuldigen“. 2009 war in einem Dresdner Gerichtssaal Marwa el-Sherbini ermordet worden. Die kopftuchtragende Muslimin hatte zuvor gegen den Mörder ausgesagt, der sie als „Islamistin, Terroristin, Schlampe“ beleidigt hatte. epd/Tsp

Rot-Grün in NRW bringt umstrittenen Nachtragshaushalt auf den Weg

Düsseldorf - Die rot-grüne Minderheitsregierung in Düsseldorf hat am Mittwoch ihren Nachtragshaushalt in den Landtag eingebracht. Er sieht deutlich mehr Schulden vor. Netto sind 2,3 Milliarden Euro mehr geplant. Für den Haushalt braucht die Regierung Stimmen aus der Opposition. AFP

Linken-Einspruch gegen Ausschluss

aus Bundestag abgeschmettert

Berlin - Der Bundestag hat am Mittwoch den Einspruch der Linkspartei gegen den vorübergehenden Ausschluss von fünf ihrer Abgeordneten im Plenum mit großer Mehrheit zurückgewiesen. Wegen einer Verfassungsbeschwerde der Linken dagegen hat der Bundestagspräsident den Ausschluss aber ausgesetzt. Die Linken hatten sich auf bedruckten T-Shirts mit den Stuttgart-21-Gegnern solidarisiert. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben