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NATO

Pakistan verlangt Entschuldigung

Islamabad/Kabul  - Nach einem tödlichen Nato-Angriff in Pakistan fordert die aufgebrachte Regierung in Islamabad eine offizielle Entschuldigung des Bündnisses. „Wenn Ihr (die Nato) den Vorfall nicht erklärt, und wenn Ihr keine Entschädigung zahlt oder euch dafür entschuldigt, dann haben wir andere Möglichkeiten, und wir werden sie nutzen“, sagte Premierminister Syed Yusuf Raza Gilani. Welche Möglichkeiten er meinte, sagte der Regierungschef in seiner Ansprache vor dem Parlament in Islamabad am Freitag nicht. Nach pakistanischen Angaben waren beim Angriff von Nato-Hubschraubern am Donnerstag an der Grenze zu Afghanistan drei pakistanische Soldaten getötet worden. Derweil wurden am Freitag im Süden Pakistans 27 Lastwagen mit Treibstoff und Nachschub für die Nato-Truppen in Afghanistan von bewaffneten Angreifern mit Raketenwerfern und Sturmgewehren angegriffen. dpa/AFP

Bündnis gegen Internetattacken

Brüssel - Die Nato nimmt Attacken aus dem Internet ins Visier. Die Abwehr sogenannter Cyber-Angriffe ist nach Angaben von Nato-Diplomaten von Freitag Teil des neuen strategischen Konzepts des Bündnisses, welches der Nato-Gipfel im November in Lissabon verabschieden soll. AFP

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