NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAN

Nach Cyber-Attacken

„Atom-Spione“ verhaftet

Teheran - Der Iran hat mehrere „Atom-Spione“ verhaftet, die angeblich das Atomprogramm des Landes mit Cyber-Attacken sabotieren wollten. Der Chef des iranischen Geheimdienstes, Hejdar Moslehi, sagte der Nachrichtenagentur Mehr am Samstag, dass der iranische Cyberspace derzeit unter Kontrolle sei, IT-Experten im Geheimdienst hätten eine „virtuelle Sabotage durch die Weltarroganz (Weltmächte)“ erfolgreich verhindert. Zuvor hatte der Iran eingestanden, dass das Land Ziel einer Cyber-Attacke war. 30 000 Computer der iranischen Industrieanlagen seien von dem Computerschädling Stuxnet infiziert worden. dpa

GROSSBRITANNIEN

Premier verteidigt

drastische Sparmaßnahmen

Birmingham - Der britische Premierminister David Cameron hat die von seiner Regierung geplanten drastischen Sparmaßnahmen verteidigt. Die Koalition aus seinen Tories und den Liberalen werde „schwierige Entscheidungen, mutige Entscheidungen“ treffen, sagte Cameron der BBC kurz vor Eröffnung des Tory-Parteitags am Sonntag. Schon im Juni habe die Koalition mit ihrem Haushalt Großbritannien „aus der Gefahrenzone“ gebracht, nachdem sie von der Vorgängerregierung Gordon Browns mit dem größten Haushaltsdefizit Europas eine „komplette Schweinerei“ geerbt habe. AFP

PAKISTAN

Musharraf will

wieder an die Macht

London - Der frühere pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf will vom Londoner Exil aus den Weg zurück an die Regierung Pakistans beschreiten. Das kündigte er am Samstag in Birmingham vor rund 1500 Sympathisanten an, wie die BBC berichtete. Tags zuvor hatte er in einem Londoner Herrenclub unter dem Namen „All Pakistan Muslim League“ eine neue Partei gegründet. In Birmingham protestierten hunderte Pakistaner gegen Musharraf, dessen pro-amerikanische Linie sie kritisierten. dpa

Zwölf Tote

bei US-Drohnenangriffen

Islamabad/Kabul - Bei US-Drohnenangriffen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mindestens zwölf Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Wie aus Geheimdienstkreisen in der Region verlautete, feuerten unbemannte Flugzeuge am Samstag mehrere Raketen auf Gebäude in der Stammesregion Nord-Waziristan, die von radikal-islamischen Extremisten genutzt worden sein sollen. Ziel sei unter anderem eine Gruppe gewesen, die für zahlreiche Anschläge in der Provinz Punjab verantwortlich gemacht wird. dpa

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