NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

AFGHANISTAN

Fünf Soldaten bei Anschlägen getötet

Kabul - Bei Bombenanschlägen in verschiedenen Teilen Afghanistans sind am Donnerstag fünf Isaf-Soldaten getötet worden. Die Angehörigen der Nato-geführten Truppe seien drei Anschlägen im Westen, Osten und Süden des Landes zum Opfer gefallen, teilte die Allianz mit. Zur Nationalität der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht. rtr

CHINA

Regierung: Nobelpreis ist Anstiftung zum Verbrechen

Peking - Chinas Regierung hat seine Kritik an der Vergabe des Friedensnobelpreises an den inhaftierten Bürgerrechtler Liu Xiaobo verschärft. „Dass der Friedensnobelpreis an einen verurteilten Kriminellen vergeben wird, kommt einer Ermutigung gleich, innerhalb Chinas Grenzen Verbrechen zu begehen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Es sei auch eine Einmischung in die Souveränität der chinesischen Justiz. dpa

FRANKREICH

Zusammenstöße mit der Polizei

bei Schüler-Protesten

Paris - Erstmals seit Beginn der Massenproteste gegen die Rentenreform in Frankreich ist es zu Zusammenstößen zwischen Schülern und der Polizei gekommen. Landesweit blockierten Jugendliche hunderte Schulen, wobei am Rande auch Steine geworfen und Autos beschädigt wurden. Die meisten Demonstrationen verliefen friedlich. Gestreikt wurde erneut bei der Bahn und im Energiesektor, wo Benzinengpässe befürchtet werden. AFP

GRIECHENLAND

Besetzung der Akropolis

gewaltsam beendet

Athen - Die griechische Bereitschaftspolizei hat gewaltsam die Besetzung der Akropolis in Athen beendet. Die Polizisten setzten Schlagstöcke und Tränengas ein, um rund 150 Demonstranten zu vertreiben, die sich seit Mittwoch in dem antiken Bauwerk verbarrikadiert hatten. Es waren Arbeitskräfte, die mit Zeitverträgen von der Regierung in archäologischen Stätten wie der Akropolis beschäftigt sind. Nach ihren Angaben haben sie zwei Jahre lang keine Bezahlung erhalten. rtr

RUSSLAND

Staatsanwalt fordert neue Haft

für Chodorkowski

Moskau - In dem umstrittenen zweiten Prozess gegen den Kremlkritiker und früheren Ölmanager Michail Chodorkowski hat die Staatsanwaltschaft in Moskau einen Schuldspruch verlangt. Auch wenn Chodorkowski die Vorwürfe wegen Unterschlagung nicht einräume, so sei seine Schuld doch bewiesen. Sollte der bereits inhaftierte Ex-Jukos-Manager zum zweiten Mal verurteilt werden, drohen ihm 22 Jahre Gefängnis. dpa

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