NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Merkel: CDU bleibt

Volkspartei der Mitte



Goslar - Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel lehnt innerparteiliche Forderungen, das konservative Profil der Partei zu schärfen, ab. Der Standort der Mitte habe sich in der Volkspartei seit 60 Jahren bewährt, sagte die Kanzlerin am Samstag bei einer Parteiveranstaltung in Goslar. „Die Mitte ist eine Haltung, die vermeintliche Gegensätze überwindet.“ Die Union sei politische Heimat für Christlich- Soziale, Liberale und Wertkonservative, sagte Merkel. „Lassen Sie uns zu diesen drei Wurzeln bekennen“, forderte sie die Parteimitglieder auf. Als „Volkspartei der Mitte“ habe die CDU das Land geprägt wie keine andere politische Partei. dpa

Bayerns Innenminister fordert Engagement für christliches Erbe

München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Christen in Deutschland zum Engagement für ihren Glauben aufgerufen. Das christliche Erbe Deutschlands dürfe nicht verdunsten, sagte Herrmann vor einer Versammlung des päpstlichen Laienordens der Heilig-Grab-Ritter im Münchner Maximilianeum. Gegen die Kirche gerichtete Forderungen gebe es quer durch das parteipolitische Spektrum. Auch der Münchner Kirchenrechtler Stephan Haering wandte sich gegen laizistische Tendenzen. Die staatliche Besoldung von Bischöfen und Domkapitularen in Bayern sei eine Rechtspflicht. Dass sie alt sei, mache sie nicht illegitim. Es sei aber wünschenswert, sie durch einen angemessenen Ausgleich abzulösen. KNA

Wenig Unterstützung für Seehofers Position zur Rente mit 67 in CDU

Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer steht mit seiner Position zur Rente mit 67 in der Union allein. „Wir sollten die Debatte nicht wieder eröffnen“, sagte Saar- Ministerpräsident Peter Müller dem „Spiegel“. „Die Rente mit 67 wird erst im Jahr 2029 greifen, und bis dahin werden wir eine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt erleben, dass auch ältere Arbeitnehmer wieder dringend gebraucht werden.“ Ähnlich äußerte sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Seehofer hatte gesagt, wenn die Firmen nicht mehr ältere Arbeitnehmer beschäftigten, werde er die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre infrage stellen. dpa

» Gratis: Tagesspiegel + E-Magazin "Wahl 2017"

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben