NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SERBIEN

Polizei sucht nach Mladic

Belgrad - Bei der Suche nach dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic hat die serbische Polizei am Dienstag nach möglichen Fluchthelfern gefahndet. In Belgrad seien ein Privathaus und ein Restaurant durchsucht worden, die mit mutmaßlichen Verbündeten des international gesuchten früheren bosnisch-serbischen Armeechefs in Verbindung gebracht würden, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Zudem sei ein Dorf in der Nähe der Stadt Arandjelovac südlich der Hauptstadt durchkämmt worden. Mladic wird vom UN-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien gesucht. AFP

IRAN

Angeblicher Ehebrecherin droht Tod

Berlin - Die zum Tod durch Steinigung verurteilte Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani könnte nach Informationen von Menschenrechtsaktivisten am heutigen Mittwoch hingerichtet werden. „Vor drei Tagen haben wir die Information bekommen, dass das iranische Hohe Gericht einen Brief nach Tablis geschickt hat“, sagte die in Deutschland lebende Sprecherin des Komitees gegen die Steinigung, Mina Ahadi. Er sei an die sogenannte Hinrichtungsabteilung des Gefängnisses gerichtet gewesen. Der Mittwoch sei im Iran „der Hinrichtungstag, wir haben sehr viel Angst“. AFP

KOREA

Ex-Soldat nach 59 Jahren zurück

Seoul - Fast sechs Jahrzehnte nach seiner Gefangennahme in Nordkorea ist ein früherer südkoreanischer Soldat in seine Heimat zurückgekehrt. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag berichtete, traf der 84-Jährige in dieser Woche über einen Drittstaat in Seoul ein. Der Südkoreaner war dem Bericht zufolge während des Koreakriegs 1951 in Kriegsgefangenschaft genommen worden. Nach südkoreanischen Schätzungen leben rund 500 Kriegsgefangene immer noch in Nordkorea, die nach dem Krieg von 1950 bis 1953 nicht freigegeben worden sind. AFP

BIRMA

Amnesty prangert Regime an

Berlin/Göttingen - Vor den Wahlen in Birma prangern Menschenrechtsorganisationen ein brutales Vorgehen der herrschenden Militärjunta an. So kritisiert Amnesty international (ai) massive Menschenrechtsverletzungen; die Zahl der politischen Gefangenen liege bei 2200. Amnesty bezweifelt, dass die Junta zu den Wahlen am Sonntag wie angekündigt eine größere Zahl politischer Häftlinge freilasse. Mindestens 86 000 Angehörige ethnischer Minderheiten in Birma mussten nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) seit August 2009 vor der Gewalt der Militärs fliehen. KNA

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben